Im Rahmen einer Reihe von motivierenden Vorträgen, die darauf abzielen, Journalisten und Intellektuellen Unterstützung zu bieten, um die Hintergründe von Ereignissen besser zu verstehen und fundiertere Analysen der aktuellen Lage zu liefern, organisierte Journalisten ohne Grenzen den fünften Vortrag unter dem Titel:
„Wäre das Modell Europa ein Lösungsvorschlag für den Nahen Osten?“
Der Vortrag wurde vom Medienexperten Mohammed Jawad Alkhafaji gehalten, der die Entwicklung der Beziehungen zwischen den europäischen Staaten im Laufe der verschiedenen historischen Epochen beleuchtete. Er hob insbesondere den tiefgreifenden Wandel nach dem Zweiten Weltkrieg hervor, der jahrzehntelange blutige Kriege und zerstörerische Konflikte zwischen diesen Ländern beendete.

In diesem Zusammenhang wies Herr Alkhafaji auf die Möglichkeit hin, aus den Erfahrungen Europas zu lernen und diese als Inspirationsquelle für die Lösung der Krisen im Nahen Osten heranzuziehen. Dabei könne von einem Modell profitiert werden, das letztlich zur Gründung der Europäischen Union sowie zum Aufbau demokratischer Gesellschaften auf der Grundlage ausgewogener internationaler Beziehungen und gemeinsamer Interessen führte.

Der Vortrag stieß auf reges Interesse seitens der Teilnehmenden, die sich mit ihren Meinungen und Beiträgen aktiv an der Diskussion beteiligten. Dabei wurden unterschiedliche Standpunkte zur Umsetzbarkeit des europäischen Modells im Kontext des Nahen Ostens sowie zu den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen erörtert.
Die vollständige Vorlesung auf Arabisch findin Sie auf unserem Youtube -Kanal unter folgendem Link :



